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Montag, 19. März 2018

Christliche Politik: Horst Seehofers oberflächliche Sprüche - Christliche Prägung quo vadis?

Von Felix Staratschek
Bergisches Büro für ökologische und demokratische Politik

Die BILD-Zeitung fragte Horst Seehofer (CSU) den neuen Bundesinnenminster: 

"Immer mehr Muslime suchen in Deutschland eine neue Heimat. Gehört der Islam zu Deutschland?"

Das verneinte der Minister für Inneres und Heimat Horst Seehofer, der Islam gehöre nicht zu Deutschland, weil Deutschland durch das Christentum geprägt sei. 


Seehofer wörtlich: "[Zu Deutschland] gehören der freie Sonntag, kirchliche Feiertage und Rituale wie Ostern, Pfingsten und Weihnachten." 

 Für Seehofer gehören die bei uns lebenden Muslime  zu Deutschland. Aber das bedeute  nicht, dass deswegen  "unsere landestypischen Traditionen und Gebräuche" aufgegeben würden. 

Seehofer macht hier sehr oberflächliche Aussagen und reduziert das Christentum zu einer Art Brauchtumsverein mit freien Sonntagen und Ritualen zu Ostern und Pfingsten. 

So warb die CSU zur Bundestagswahl 2017
mit Horst Seehofer:
"Klar für unser Land"
 

Schon seine Aussage, der Islam gehöre nicht zu Deutschland ist falsch. Die gegenteilige Aussage, der Islam gehört zu Deutschland, ist banal. Was zu Deutschland gehört, entscheiden nicht wir, sonder das was in Deutschland stattfindet gehört zu Deutschland, egal ob es uns passt oder nicht, ob es gut oder schlecht ist. Ich will hier in diesem Text keine Islamdebatte führen, mir geht es hier um die Aussagen zum Christentum.  


Bisher ist mir nicht bekannt, dass Muslime in Deutschland gegen den Sonntag eintreten oder Christen an ihren Ritualen hindern. Aber wenn die Rituale zu bloßem Brauchtum verkommen und nicht ausdruck eines gelebten religiösen Unterbaus sind, haben die keinen Wert und werden auf Dauer auch die Menschen nicht binden. 

Wenn Deutschland durch das Christentum geprägt ist, muss das an etwas anderem sichtbar werden, als an den Ritualen, nämlich daran, wie die Christen ihren Glauben in den Alltag umsetzen. Und wenn Deutschland vom Christentum geprägt ist, sollte diese Prägung ganz besonders deutlich bei Parteien erkennbar sein, die das C im Namen führen. 

Das Christentum hat seine Ursache im Wirken von Jesus Christus. Um zu sehen, was christliche Prägung ist, sollte man zentrale Aussagen Jesu  heranziehen und anstreben, sich davon leiten zu lassen. 

Auch wenn Martin Luther ein "Sola Skriptura"- Prinzip aufstellte, hat er mit seinem "Sola Gratia" einen schweren Irrtum in die Welt gesetzt. Denn Jesus spricht an sehr vielen Stellen von den guten Werken, die die Menschen vollbracht haben, die in das Himmelreich eingehen, er sagt an ihren Früchten und nicht an ihren Sonntagsreden sollt ihr die Christen erkennen. Demnach sind diese Früchte heilsnotwendig, diese mögen auch der Gnade bedürfen, aber die Gnade bedarf um wirksam zu werden auch unsere Bewegung auf Gott zu, so klein die auch sein mag. 

Jesus sagt, der Menschensohn ist nicht gekommen sich bedienen zu lassen, sondern um zu dienen. Wenn sein Verhalten uns Vorbild sein soll, müssen auch wir dienende sein und in diesem Dienst die Früchte hervorbringen, an denen man unsere  christliche Prägung erkennen kann. Jesus sagt, liebet einander, wie ich Euch geliebt habe, was bei ihm Hingabe für die Menschen bis zum Martyrium bedeutet. Und er sagt, was ihr dem geringsten meiner Brüder (und natürlich auch Schwestern) getan habt, dass habt ihr mir getan. Jede politische Handlung eines christlichen Politikers ist demnach eine Tat an Jesus. Da müssten sich Politiker von CSU und CSU und Christen in den anderen Parteien fragen, macht das, was ich heute bewirkt oder unterlassen habe Jesus Freude oder ist es eine Tat, mit der man ihn hart trifft? 

Jesus sagte, wir können nicht zwei Herren gleichzeitig dienen, Gott und dem Mamon. da aber unser ganzes Leben und Handeln ein Gottesdienst sein soll, müssen wir uns immer fragen, dienen wir den Menschen und damit Jesus oder dienen wir dem Mamon mächtiger Einflussgruppen? 

Paulus schreibt im Epheser-Brief, wir sollen keine Gemeinschaft mit den unfruchtbaren Werken der Finsternis haben und diese vielmehr aufdecken. Dieses Aufdecken ist ein aktives Handeln. Leider habe ich den Eindruck, dass Seehofer als Heimatminister nur das Brauchtum im Blick hat und nicht diese zentralen christlichen Aussagen, nach denen wir unser Handeln ausrichten sollen. Ja noch schlimmer, Seehofer kennt die unfruchtbaren Werke der Finsternis. Denn in der Fernsehsendung "Pelzig hält sich" sagte er 2010: "Die entscheiden sind nicht gewählt und die gewählt sind haben nichts zu entscheiden." Dabei zeigte er keine Anzeichen, dass er dies ändern will und dass er die Politik wieder zum entscheidenden Element machen will. Rein rechtlich können die Politiker jederzeit das Heft des Handelns wieder übernehmen, wenn die nur wollen. Aber die sitzen lieber neben ihrem politischen Mandat auf weiteren Posten, hoffen auf einflussreiche Posten, wenn die aus der Politik ausscheiden oder hoffen auf die Sponsorengelder der Konzerne und Lobbyverbände für die Partei oder Veranstaltungen und orientieren sich dann nicht mehr am Gemeinwohl, sondern an den Vorteilen, die sie persönlich aus der Politik ziehen können. 

So ist es kein Wunder, dass die Politiker so agieren, als müsste die nie vor ihren Schöpfer treten oder als gäbe es kein ewiges Leben. Aber wer das glaubt, hat das Christentum verlassen, da nutzen die schönsten Rituale nichts. Da ist so gut wie keine christliche Prägung vorhanden. Anders ist es z.B. nicht zu erklären, dass 
---man in die Atomenergie einstieg, obwohl uns deren Abfälle länger belasten werden, als jede menschliche Zivilisation bisher bestanden hat, 
---da wird auf einer begrenzten Erde ewiges Wirtschaftswachstum propagiert, statt eine Ökonomie, die den Bedarf des Menschen im Blick hat, 
---da werden Recyclingkonzepte ignoriert, 
---die Energiewende wird ausgebremst, 
---die Bahn wird kaputt rationalisiert statt sinnvoll erneuert (siehe das sinnlsoe Projekt Stuttgart 21 und vor allem beim Güterverkehr werden alle Zukunftspotentiale der Bahn vernichtet, so dass die Verlagerung von Gütern auf die Schiene künftig wesentlich erschwert wird), 
---da wird mit der Autoindustrie gemauschelt, statt Mensch und Umwelt vor Abgasen und Feinstaub zu schützen, 
---da wird die Erziehungsleistung in den Familien nicht anerkannt, wodurch Eltern in Not geraten und es mehr Abtreibungen gibt, 
---da wird unter dem Vorwand der sexuellen Aufklärung Promiskuität beworben und Kinder, die wegen der fehlenden Anerkennung der Elternleistung ihre Kinder verstärkt in KITAS geben, werden dort einer Umerziehungsindoktrination im Sinne der Gender Mainstreaming- Lehren unterzogen. 
---Die klare Verteidigung der Ehe aus Mann und Frau findet nicht statt und selbst die CSU baut ohne Druck durch einen Koalitionspartner in Bayern die Lehrpläne im Sinne des Gender Mainstreasming um. Statt diese Ideologie aus Bayern raus zu halten werden an den Unis Gender- Lehrstühle mit öffentlichen Geld eingerichtet, auch in Bayern. 
---Die intensive Landwirtschaft mit der Bildung multiresitenter Keime, dem Bienensterben, dem Tierleid und weiterer Umweltzerstörung bleibt. 
---Über Einrichtungen der US-Army geht von deutschen Boden wieder Krieg aus. 
---Konzernermächtigungsverträge TTIP, TISA, CETA u.a werden ohne Transparenz verhandelt und nehmen den Parlamenten viele Entscheidungsrechte oder können Schadensersatzforderungen der Konzerne auslösen, wenn die Politik die Menschen schützen will. 
..........

https://www.youtube.com/watch?v=MLN3kLepP-E&list=PLYE3FxlSdO9Vb33NFDppXAtl4TSPnhLpp

Da es hier um eine Aussage des bisherigen bayerischen Ministerpräsidenten und CSU- Vorsitzenden geht, ist dieser auch für die christliche Prägung der Schulpolitik verantwortlich. Auch Schule sollte das ins Zentrum stellen, was den Fortbestand einer Gesellschaft dient und was für Kinder im Durchschnitt die besten Bedingungen zum Heranwachsen liefert und damit zur Ehefähigkeit von Mann und Frau führen. Es kann nicht Aufgabe der Schule sein, bei Kindern und Jugendlichen die Identität zu hinterfragen und über solche Psychospiele zur Verfestigung normnalerweise zeitlicher Entwicklungsschritte beizutragen. Die Süddeutsche Zeitung schrieb dazu einmal passend:

"Doch genauso aufdringlich ist es, wenn Pädagogen alle gendertheoretischen Denkübungen aus dem soziologischen Seminar einfach mal so an ihren Schülern ausprobieren - mit dem erklärten Ziel, diese in ihrer Geschlechtsidentität zu verwirren. Eine fahrlässige Pseudo-Aufklärung ist das, wenn Sex als völlig unproblematische, unverbindlich zu nutzende Spaßquelle vermittelt wird, die nichts mit Beziehungen zu tun haben muss. Das ist es nicht, was Mädchen und Jungen benötigen, die erste Erfahrungen mit Liebe und Sex machen. Sie brauchen nicht noch extra mehr Durcheinander, als ohnehin schon in ihren Köpfen herrscht."



"Eine fahrlässige Pseudo-Aufklärung ist das, wenn Sex als völlig unproblematische, unverbindlich zu nutzende Spaßquelle vermittelt wird, die nichts mit Beziehungen zu tun haben muss."
Man könnte meinen die Aussage aus der Süddeutschen  Zeitung
wären für viele Plakate der Bundeszentrale für gesundheitliche
Aufklärung (BzgA) geschrieben, wo Sex bei Zufallsbekanntschaften
in Ordnung ist, wenn man nur Kondome nimmt.
Das ist Verführung von Jugendlichen und fördert die
Promiskuität. Plakat vom  Frühjahr 2017 an der Bushaltestelle
am Bahnhof Remscheid Lennep. 

Finanziert wird die BzgA über die Bundesregierung
auch von CDU und CSU unter der 
Richtlinienkompetenz von Bundeskanzlerin Angela Merkel.



Im Buch von Matthias von Gersdorff "Genderrevolution in den Schulen - Angriff auf Elternrecht und Kindeswohl", herausgegeben von der Deutschen Vereinigung für christliche Kultur (DVCK) wird die Gender-Politik der CSU in Bayern beschrieben. Zwar wurde der Entwurf, als Proteste angekündigt wurden, entschärft und die CSU sprach mit den Kritikern, aber die Frage ist, warum es überhaupt zu einen Entwurf kam, der entschärft werden musste? Wird dieses Ziel evt. weiter verfolgt und ist wegen der Landtagswahl jetzt nur in kleinere Schritte zerlegt worden? Wo bleibt die ÖDP zu diesem Thema, die mit dem Wahlkampfslogan antrat, "Werte sind wählbar"?  


https://www.youtube.com/watch?v=5u9OQp0u-ko




Von Gersdorf schreibt: 

"Zufrieden kann man aber keinesfalls sein. Die neuen Richtlinien sehen weiterhin ausdrücklich abzulehnende Rollenbilder und Geschlechtsidentitäten vor, die die "Vielfalt der Lebensformen" thematisieren, darunter Hetero-, Homo-, Bi-, Trans- und Intersexualität. 

An manchen Stellen gehen die beschlossenen Richtlinien sogar noch weiter, als der Entwurf. Unterschiedliche Lebensformen und sexuelle Orientierungen, die im Entwurf lediglich erwähnt wurden, werden im Kapitel "Geschlechterrolle und Geschlechtsidentität" ausdrücklich als Unterrichtsziele der einzelnen Jahrgangsstufen erwähnt." 
......
"Allein schon anhand der Themensetzung lässt sich aber die gesamte Gender-Ideologie im Schulunterricht behandeln. Am Ende wird es von den jeweiligen Schulleitern und Lehrern abhängen, wie viel "Gender" tatsächlich im Unterricht vorkommt." 

So kann man den Kessel langsam zum kochen bringen in einem Tempo dass kein Widerstand entsteht, noch dämpfen die älteren Lehrer das Gender Mainstreaming ab, aber an den Unis werden schon die Lehrerinnen und Lehrer ausgebildet, die nach und nach das Gendern an den Schulen ausbauen werden. 

"Immer wieder wird das "Erziehungsrecht der Eltern" in den Richtlinien betont. Laut neuen Erlass soll aber die Sexualerziehung fächerübergreifend und verbindlich stattfinden. Eltern haben defakto kaum eine Möglichkeit, realen Einfluss auf den Schulunterricht auszuüben. Schon heute ist Bayern das Bundesland, dass am schärfsten die Schulpflicht durchsetzt - auch bezüglich der Sexualerziehung. regelmäßig kommt es zu Konfrontationen zwischen Eltern und Regierung." 

Dei sogenannten LSBTQ-Gruppen meldeten Protest an, im Gegensatz zum Bildungsplan des hessischen Kultusminister von der CDU fordere die CSU keine "Akzeptanz sexueller Vielfalt". wenn also Bayern schon so was ohne Not macht, wie sieht dass dann in anderen Bundesländern aus, wo die CDU regiert oder gar Grüne, SPD und Linke, die Vorkämpfer der Gender Mainstreaming- Einführung an Schulen sind? 

Da ist es auch konsequent, wenn CDU und CSU nicht mehr zu Protesten und Gebeten für die ungeborenen Kinder und deren Mütter einladen und sich nicht hinter die Beter oder Demonstranten stellen. CDU und CSU sind so sehr damit beschäftigt auf allen Ebenen die christliche Prägung Deutschlands abzubauen, dass diese dem Islam keine Chance mehr lassen, ähnliches zu tun, falls Muslime das wirklich wollen. Akut ist es eher anders herum, Muslime fragen die Christen, warum diese die christliche Prägung nicht stärker verteidigen und einfordern, weil Muslime lieber in einer christlichen Gesellschaft leben, als in einer Gesellschaft, wo Ideologen sogar biologische und wissenschaftliche Erkenntnisse beiseite wischen, wenn ihre Ideologie etwas anderes sagt. Die Aussage von Papst Benedikt XVI im Bundestag, dass es auch eine Ökologie des Menschen gibt, die man nicht beliebig ohne Folgen verändern kann, sollte alle CDU-CSU- Politiker, christliche Politiker in anderen Parteien und Mitglieder der Ökologisch Demokratischen Partei (ÖDP) zum Nachdenken anregen. Es wäre traurig, wenn diese Parteien dieses Feld räumen und so dazu beitragen, dass viele Menschen in der AfD das kleinste Übel sehen, weil die das nicht mitmachen. 

Wie stand es so schön in einem Aufruf zur Gegendemo zum Gebetszug "1000 Kreuze für das Leben" in Münster: 


So wie dieses Plakat sah auch die Vorderseite des Flugblattes aus, mit dem
SPD, Grüne und Linke zu einer Gegendemo aufriefen.
Niemand wird der Aussage "Mein Körper - meine Entscheidung"
widersprechen. Problem ist jedoch, dass bei dem, wo es hier in der
Gegendemo zum Gebetzug "1000 Kreuze für das leben" in Münster
geht, ein weiterer Körper betroffen ist, der nicht der Körper der Frau ist. 
 


"Wir leben in vielfältigen Zusammenhängen: In Patchworkfamilien, als gleichgeschlechtliche Paare, als Alleinerziehende, in zeitweiliger Partnerschaft, in Wohngemeinschaften, mit und ohne (eigene) Kinder." 

Fällt ihnen was auf? 

Zum einen, dies ist eine willkürliche Zusammenfügung und es wird nicht auf die Auswirkungen auf die Kinder gefragt. Was haben Wohngemeinschaften mit "sexueller Selbstbestimmung" zu tun? Sind diese Zustände Wunsch, oder Ausdruck vom Scheitern trotz vorhandener anderer Lebensträume?

Zum anderen: Die Biologie kann bisher keiner besiegen. Um ein Kind zu zeugen, braucht es einen Mann und eine Frau. Gleichgeschlechtliche männliche Paare können in der regel keine eigenen Kinder zeugen, lesbische Paare haben da bessere Chancen, wenn die es mit ihrer sexuellen Orientierung nicht so genau nehmen. Aber deutet die Klammer bei "(eigene) Kinder" an, dass es auch Paare mit fremden Kindern gibt, evt. durch Leihmutterschaft? Und wo ist die klassische Familie, wo sich Vater und Mutter die Treue halten und gemeinsam die Kinder erziehen? Auch wenn die Grünen, die Linken und die ehemalige Volkspartei SPD, die diesen Aufruf mittragen, so die klassische Familie totschweigen, ist diese noch immer trotz aller Unkenrufe sehr lebendig und dort wachsen gut 80% der Kinder auf. Und vielleicht würden da noch viel mehr Kinder aufwachsen, wenn es endlich Gerechtigkeit für Familien gäbe. 

Christliche Prägung ist viel mehr als der freie Sonntag und Rituale zu Festen, christliche Prägung zeigt sich an den Früchten und ist mittlerweile so stark zurück gedrängt, dass man die in der Politik meint vergeblich zu suchen. Wenn CDU und CSU so versagen und hier keinen Kontrapunkt setzen zu SPD, Linken und Grünen bleibt eigentlich nur die Wahl von kleineren wertorientierten Parteien wie Aufbruch C, Bündnis C, Deutsche Zentrumspartei, Familienpartei oder ÖDP, in der Hoffnung, dass diese die Wahlkampfkostenerstattung schaffen und damit kampagnenfähig werden.  Und auch wer nicht aktiv sein kann, sollte als passives Mitglied eher eine sonstige Partei fördern, als eine der großen Parteien, die so viel verderben stiften. 

https://www.youtube.com/watch?v=Lp18KKbRovE&t=1s



Man kann der CDU und CSU lediglich zugute halten, dass beide großen Kirchen akut auch keine Leuchttürme für eine christliche Prägung sind und die Unterstützung von Aktionen, die die christliche Prägung fördern wollen, besser sein könnte. Aber trotzdem ist die Politik von CDU und CSU falsch und entspricht nicht dem, was in der Bibel Jesus als Grundlage für eine christliche Prägung enthält. Und jeder Christ sollte sich bemühen in seinem Handeln Vorbild für andere Christen und alle Menschen zu sein. Der Zustand der Kirche und Parteien nimmt den einzelnen Politikern nicht die Verantwortung Erkenntnis in Handeln umzusetzen. 

 
Mein Spruchschild auf dem Gebetszug "1000 Kreuze für das leben" soll die Gegendemonstranten
nachdenklich machen und daran erinnern, wie klein wir alle mal angefangen haben.
"Hätte deine Mutter abgetrieben, sag mir, wo wärst Du geblieben?
Das wasst Du in der 12. Woche" Solche Kampagnen könnten im großen
Stil CDU und CSU und die Kirchen durchführen.   


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