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Montag, 7. August 2017

Verband Familienarbeit e.V.: Mit Familienministerin Barley keine Wahlfreiheit für Eltern bei der Kinderbetreuung



Pressemeldung des Verband Familienarbeit e.V.


07.08.2017

Verband Familienarbeit e.V.: 
Mit Familienministerin Barley keine Wahlfreiheit für Eltern bei der Kinderbetreuung
Felix Staratschek setzt sich als Einzelbewerber für den Bundestag im Oberbergischen Kreis für Familie und Umwelt ein. Einzelbewerber stehen auf dem Wahlzettel immer ganz unten und können eine gute Alternative zu allen Partei- Kandidaten sein. 

In einer Pressemeldung vom 27.7. stellt Familienministerin Barley klar, dass von ihr kein neuer Impuls in Richtung zu mehr Wahlfreiheit für Eltern bei der Betreuung von U3-Kindern zu erwarten ist. Sie feiert, den zur Zeit höchsten Stand der Betreuung in Kitas und fordert deren weiteren Ausbau. Der Bund solle sich noch stärker an den Kosten beteiligen.



Dr. Johannes Resch, stellv. Vorsitzender des Verbands Familienarbeit e.V., äußert sich dazu:


“Für die Fremdbetreuung der U3-Kinder werden noch mehr staatliche Mittel gefordert, wobei ein Krippenplatz den Staat mindestens 1000 € im Monat kostet. Den Eltern, die ihre Kinder selbst betreuen wollen, wurde dagegen nicht einmal 150 € Betreuungsgeld gegönnt. Das Urteil des BVerfG, das dem Bund die Zuständigkeit für ein Betreuungsgeld absprach, war kein Hinderungsgrund, es auf Landesebene weiter zu zahlen, wie es immerhin in Bayern geschieht. Das Verhalten der übrigen Landesregierungen zeigt deutlich, dass die Betreuung der Kleinkinder durch ihre Eltern nicht erwünscht ist. Die Kinder sollen in Krippen gedrängt werden, während die Eltern möglichst voll erwerbstätig sein sollen.“

Diese Politik erinnere an die Krippenpolitik der DDR, die ebenfalls unter dem Diktat eines größeren wirtschaftlichen Gewinns stand - damals im Dienste des sogenannten Sozialismus, heute im Dienste der Kapitaleigner. An die Gesundheit und das Wohl der Kinder oder die Rechte und die Wünsche der Eltern werde heute ebensowenig gedacht wie damals in der DDR.

Resch weiter:

“Die regierungsamtliche Behauptung, bei der Betreuung Einjähriger handle es sich um „Bildung“ im schulischen Sinn, ist von Fachleuten längst widerlegt. In den ersten Lebensjahren kommt es darauf vor allem an, dass Kinder durch eine sichere Bindung an ihre Eltern ein Selbstvertrauen entwickeln. Es schafft die Grundlage für eine gesunde kindliche Neugier als Voraussetzung für die Lernbereitschaft im Schulalter.

Selbst die Zunahme psychischer Erkrankungen bei den Eltern, die aufgrund der politisch vorgegebenen Doppelbelastung durch gleichzeitige Erwerbs- und Erziehungsarbeit überfordert werden, wird nicht als Warnsignal verstanden. Stattdessen werden für kranke Eltern besondere Hilfsprogramme gefordert (1), die dann wesentlich teurer werden, als die Vorbeugung durch eine leistungsgerechte Bezahlung der elterlichen Kleinkindbetreuung.“


(1) http://www.spdfraktion.de/themen/kinder-psychisch-kranker-eltern-unterstuetzen

Fragen an die SPD- Bundeskandidatin Katarina Barley:

Hinweis vom Viertürmeblog: 

Zur Bundestagswahl vertritt die Ökologisch Demokratische Partei (ÖDP) das Konzept eines rentenwirtksamen Erziehungsgehaltes. Die ÖDP ist die Partei, die Familien und Kindern eine gute Zukunft in einer gesunden Umwelt geben will. Die ÖDP nimmt keine Konzernspenden und fordert eine Trennung von Wirtschaft und Politik und transparenten Lobbyismus.  

Vielleicht ist es an der Zeit, dass es nicht an ihrer Zweitstimme liegt, dass die guten Konzepte der ÖDP nicht im Bundestag vernommen werden können. Eine Zweitstimme für Grüne, SPD, FDP, AfD und große Teile von CDU und CSU ist neben der Wahlenthaltung und ungültigen Zweitstimmen für die Familien und/oder die Umwelt eine vorlorene Zweitstimme. Wer das erkannt hat, sollte alles ihm möglich versuchen, dass dies immer mehr Menschen entdecken. Die Familienpartei und kleine christliche Parteien (Zentrum, Bündnis C, Aufbruch C) stehen in keinem Bundesland mit der Zweitstimme auf dem Wahlzettel. 

Bei Direktkandidaten (Erststimme) sieht es komplizierter aus. Hier haben fast nur SPD und CDU/CSU die Chance einen Wahlkreis zu gewinnen. Sollte es bei SPD oder CDU einen annehmbaren Kandidaten geben, sollte man den wählen, wenn es den nicht gibt, sollte man prüfen, welcher Direktkandidat die beste Politik vertritt. Auch Anhänger von Parteien, die evt. in den Bundestag einziehen, wie Grüne, FDP, Linke und AfD  geben bei der Erststimme meistens eine unwirksame Stimme ab, wenn diese ihre Lieblingspartei wählen, statt zu schauen, ob für die Region der Kandidat der SPD oder von der CDU der bessere ist.Erst ab Wahlergebnissen von über 20% im Wahlkreis 2013 besteht eine geringe Chance für Linke oder Grüne einen Wahlkreis direkt zu gewinnen. 

Zweitstimme ÖDP ist eine gute Wahl

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