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Montag, 5. Juni 2017

Über die Zahmheit und Weichheit modernen Christentums - gut 100 Jahre alte Predigt hochaktuell

Text einer Predigt von vor 1925 und man kann den Eindruck haben, dies wäre ganz neu. Könnte die Weichheit und Zahmheit, die hier als Weiblichkeit gesehen wird das Übel sein, das unsere Kirchen schwächeln lässt? Ich würde wahrscheinlich heute nicht jede Formulierung übernehmen, aber dem Kern des Inhaltes kann ich zustimmen.

https://www.youtube.com/watch?v=PK0LlVAucM8




Ein Glaube, wo jemand im Mittelpunkt steht, der sich hat kreuzigen lassen und wo fast alle der 12 Apostel als Märtyrer brutal ermordet wurden kann nichts für Weicheier sein! Das wirken des Heiligen Geistes, das Pfingsten gefeiert wird, müsste die Christen zum Tätigsein und zur Hingabe für andere drängen.


Dazu passt, das eines meiner Lieblibgslieder aus dem Hauptteil des Gotteslob gestrichen wurde, auf dessen Melodie auch ein schönes Pfingstlied gesungen wird und eine Fusion beider Lieder wäre schön: "Zieh an die Macht, du Arm des Herrn" und "Der Geist des Herrn erfüllt das All".


Im ersten Lied heißt es, "wir sind im Kampfe Tag und Nacht", was natürlich keinen Kampf gegen Menschen meint, sondern gegen die geistige Finsternis, die in der Welt herrscht und der man auch selber zum Opfer fallen kann, selbst wenn man aufpasst. Aber das Bewusstsein, in einem Kampf zu sein, scheint vielen zu fehlen

Die Aussagen Jesu sind nicht leicht!
Liebet einander, wie ich euch geliebt habe. Und er hat uns so geliebt, dass er sich hat für uns hinreichten lassen unter großen Schmerzen.


Tut gutes denen Gutes, die euch hassen.


Liebet eure Feinde.


Aber schweigt nicht zu Unrecht, verleugnet euch selbst, nehmt euer Kreuz auf euch und folgt Jesus nach..... da wo ihr steht und wo ihr was bewirken könnt. Jede Sekunde eures Lebens solltet ihr versuchen von Jesus erfüllt zu sein, man kann nicht zwei Herren dienen, Gott und dem Mamon, man kann nicht gleichzeitig ein guter Christ sein und korrupter Politiker, der anderen schadet.


Und das Schweigen der Kirchen zu vielem Unrecht, die blassen Fürbitten, die sinngemäß sagen, Gott möge uns vor der Korruption unserer Politiker bewahren, was sollen die bringen, wenn die Kirchen nicht gegen das Unrecht aufstehen aber selber dazu schweigen? 


Im 3. Reich war es gefährlich zu reden, da kann ich es nachvollziehen, wenn die Kirchen lieber im Stillen wirkten und so unter Hand vielen Menschen das Leben gerettet wurde. Aber wenn die Bischöfe, Priester und Laien heute noch den Mut hätten, den viele Christen im 3. Reich durch ihr Handeln gezeigt haben, dann würden die dankbar unsere noch vorhandene Freiheit nutzen, um mit lauter Stimme das Unrecht anzugreifen und alle Strukturen zu kritisieren, die solches Unrecht fördern.


Wird Jesus einmal sagen, wenn er die Menschen im Himmel willkommen heißt: Euer klares Wort und Handeln hätte mich retten können und mir Schmerzen verhindern können. Dann werden die betroffenen Menschen fragen, wann diese ihm denn begegnet wären? Und Jesus wird sagen, was dem Geringsten meiner Brüder und Schwestern durch euer Schweigen und eure Tatenlosigkeit passiert ist, das ist durch euch mir angetan worden.


Im Pfingstlied 347 heißt es in der letzten Strophe;


"Da schreitet Christus durch die Zeit in seiner Kirche Pilgerkleid...."


Nur hat man heute oft den Eindruck, bei diesem Pilgerkleid handelt es sich um des "Kaisers neue Kleider".


Oder merken wir von Jesus akut so wenig, weil der nicht mehr weiß, was er anziehen soll, da ihm dieses Pilgerkleid akut nicht sehr behagt?


3 Zitate zum aktiv werden und Streiten für die Mitmenschen:


"Die Vernunft kann sich mit größerer Wucht dem Bösen entgegenstellen, wenn der Zorn ihr dienstbar zur Hand geht." (Papst Gregor)


"Die blasse Harmlosigkeit die sich leider oft mit Erfolg als Sanftmut ausgibt sollte niemand für eine christliche Tugend halten" (Thomas von Aquin)


"Prüft was dem Herrn wohlgefällig ist und habt keine Gemeinschaft mit den unfruchtbaren Werken der Finsternis, deckt diese vielmehr auf." (Epheser Brief von Paulus, 5,10-11)

Kommentare:

  1. Was soll nun alle machen,wieder zurück in die Zeit vor 100 Jahren,täglich beten,regelmäßig die Kirch besuchen,sich streng an die "Weisheiten" der Bibel halten,bei Problemen den Pastor befragen usw ? Die Zeiten sind vorbei und kommen nie wieder,immer mehr treten aus der Kirch aus und leben "Gottlos",es sind noch zu wenig,aber es werden immer mehr !

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  2. Was seid ihr Evangelikale oder andere Fundamentalistische Christen ?

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