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Freitag, 5. Mai 2017

Gender Mainstreaming: Wie steht die CDU zur Landtagswahl in Nordrhein Westfalen dazu?


Fragen an Regina von Dinther MdL /CDU): 


S​ehr geehrte Frau van Dinther!

Danke dass Sie sich die Mühe gemacht haben auf meinen Aufruf, einer Facebookgruppe teilzunehmen, zu antworten.

​https://www.facebook.com/groups/457739164403356/


​"​Lieber Herr Staratschek,

ich glaube nicht, dass Sie wissen wovon Sie reden.
Die Gleichberechtigung von Mann und Frau ist im Grundgesetz verankert."​


​Wenn Sie das glauben ehrt das ihre Einstellung, aber wie soll eine Lehre Mann und Frau gleichstellen, wenn geleugnet wird, dass es Männer und Frauen gibt.


​"​Gender Mainstreaming ist das politische Instrument diese umzusetzen."


​Sie sollten mal die Aussagen​ von Vordenkern des Gender Mainstreaming lesen. Denen geht es um Zerstörung geschlechtlicher Identität und nicht darum, wie man unter Beachtung der Unterschiede Gleichberechtigung erreichen kann. Es mag Leute geben die unter dem Namen Gender Mainstreaming nur Vernünftiges anstreben. Aber wenn Einzelne eine Ideologie nur positiv umsetzen, ändert das nicht die Inhalte der Ideologie.


​"​Die CDU Regierung Kohl hat als erste deutsche Regierung Gender Mainstreaming eingesetzt und zwar bei der Weltfrauenkonferenz in Peking ,als dringend neue Wege in der Entwicklungshilfe gesucht wurden, da Milliarden in den Töpfen mächtiger Herrscher versickerten und die Menschen verhungerten."​


​Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass damals viele Politiker die Tragweite der Beschlüsse nicht erkannt haben oder nicht bemerkt haben, was da zwischen vielen unterstützenswerten Aussagen verklausuliert beschlossen wurde. Würde es nur um Gleichberechtigung gehen müsste es auf Englisch "Equality" heißen und nicht Gender Mainstreaming. ​


​"​Damals hat Deutschland durchgesetzt mit dem neuen Instrument die Geldflüsse an der Geschlechtergerechtigkeit zu bemessen und so wurde es möglich tausende kleine Frauenprojekte zu fördern, die vor allem Mütter in die Lage versetzten ihre Familien zu ernähren."​


​Und hier wird damit die Familie diffamiert. ​


​"​Europa und Bundes- und Landespolitik übernahmen diese Ansätze als politisch wirksame Instrumente."


​Wie kommt es denn dann dass fast niemand den Begriff kennt? Und es gab m.W. dazu nie einen Beschluss des Bundestages. Das wurde am Parlament vorbei von der Regierung Schröder eingeführt. ​


​"​Bei etlichen Übertreibungen kann man bei Grünen , Linken und auch manchmal bei der SPD Einzelmaßnahmen kritisieren, dass ist politisches Tagesgeschäft."

Ich vermisse leider auch im CDU-Wahlkampf das aktive vorgehen gegen die von ​Ihnen so genannten Übertreibungen bei SPD, Grünen und Linken und wundere mich was Kultusminister der CDU und CSU ohne Druck durch einen Koalitionsvertrag u.a. in Hessen und Bayern betreiben.
​ Aber kann es nicht sein, dass das, was Sie als Übertreibung ansehen der Kern von Gender Mainstreaming ist und alles andere, was Sie sehen​, nur dazu dient, diesen Kern zu verdecken, um die Durchsetzung dieser Übertreibungen zu erleichtern. Denn ohne Tarnung wären solche Übertreibungen nichts Mehrheitsfähig.


​"​Nun aber CDU Mitglieder aufzufordern , rückwärtsgewandte Thesen wie die AfD aufzustellen ist gegen jede Sinnhaftigkeit.
CDU Programmatik wird auf Parteitagen bestimmt und nicht in Gruppen der sozialen Medien von Einzelpersonen.
Bitte stören Sie unsere Wahlkämpfe nicht mit AfD Thesen, die sind gerade dabei sich zu verzwergen, wir brauchen die Wählerstimmen der Mitte und da haben wir durchaus gute Chancen.​"


Fakt ist, Gender- Kritik ist keine AfD- These und gab es schon vor der AfD und wird ausdrücklich auch von der CDL, dem EAK der CDU, Gruppen der JU, der Zentrumspartei, der Familienpartei, dem Bündnis C und dem Aufbruch C betrieben. Auch die ÖDP vertritt Inhalte, die den Gender- Ideologen zuwider sind, hat aber noch nicht den Dreh bekommen das als Kritik am Gender Mainstreaming zu bezeichnen.

Ich denke mal, ​Sie mein​en​ es ehrlich und das zeigt schon, dass
​S​ie sich bemüht ha​ben​, diese Antwort zu schreiben.

Da Helmut Kohl und die CDU einmal eine geistig moralische Wende wollten, frage ich mich, ob der damalige Bundeskanzler mitbekommen hat, was mit Gender Mainstreaming alles passieren soll? Ich vermute mal, dass die meisten Menschen mit gesunden Menschenverstand nie erwartet hätten, dass dies solche Ausmaße annehmen wird. Ich habe das auch vor wenigen Jahren noch nicht gewusst, dass hinter einigen Dingen, die ich schon kritisierte eine "globale sexuelle Revolution" steht, wie Frau Gabriele Kuby in ihrem Buchtitel schreibt und dies chronologisch aufdeckt, wie das aufgebaut und von oben nach unten den Menschen aufgedrückt wurde und wird.

Und da ich vatikanische Pressedienste beziehe weiß ich, dass der Papst und viele Ortskirchen die Gläubigen auffordern, gegen Gender Mainstreaming aktiv zu werden.


Papst Franziskus sagte im Herbst 2016 in Georgien:
"Du hast einen großen Feind der Ehe erwähnt: (die) Gender (Mainstreaming) Theorie..... die Welt führt Krieg gegen die Ehe..... nicht mit Waffen, sondern mit Ideen...... wir müssen uns gegen diese Ideologie verteidigen."


E​s wäre schön, wenn die CDU diesem Aufruf folgen würde und das Feld nicht der AfD überlässt.


Mit bestem Gruß,


Felix Staratschek​


Fragen an Regina von Dinther MdL /CDU): 

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