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( o-e-k-o-.-f-j-s-...-g-o-o-g-l-e-m-a-i-l-.-c-o-m Bindestriche entfernen, Kringel-a ergänzen) Ich hoffe mit einer Mischung aus regionalen und überregionalen Themen Ihnen etwas Interessantes bieten zu können und wichtige Informationen zu verbreiten. Wenn Ihnen Beiträge gefallen, würde es mich freuen, wenn Sie Bekannte darauf aufmerksam machen oder diese über soziale Netzwerke weiter verbreiten. Falls Sie eine Suchmaschine zu einem der Artikel des Blogs geführt hat, kommen Sie hier zur Startseite: http://viertuerme.blogspot.com/ . Unten auf der Seitenleiste können Sie unter "Label" leicht nach Beiträgen zu bestimmten Themen suchen.
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Freitag, 26. Mai 2017

Petition an CDU, CSU und SPD: Schafft endlich eine gute Familienpolitik

AN DIE BUNDESREGIERUNG


Wir fordern die Bundesregierung auf, Wahlfreiheit für Familien herzustellen. Familien sichern das Nachwachsen der Generationen und erhalten damit die Lebensfähigkeit unserer Sozialsysteme. In Familien werden zudem universale Werte unserer Gemeinschaft weitergegeben, ohne die ein solidarisches Miteinander nicht möglich ist. Was Eltern brauchen, ist eine Politik, die Familien unterstützt, ihre ureigensten Bedürfnisse verteidigt und ihnen endlich wieder zuhört. Nur ein Staat, der die Familie schützt, bewahrt sein lebendiges Fundament. Kinder dürfen nicht zum Spielball falscher Interessen und Ideologien werden. Wir fordern daher:


1. den generativen Beitrag von Familien für den Erhalt des Sozialversicherungssystems endlich zu berücksichtigen und die Steuer- und Abgabenbelastung erwerbstätiger Eltern deutlich abzusenken.


2. alle Kindererziehungsmodelle bei Familien – ob ganztägig durch die Eltern selbst oder in öffentlicher Fremdbetreuung – gleichwertig zu fördern.


3. die Ehe zwischen Mann und Frau in ihrer natürlichen Zeugungsfähigkeit zu schützen und ihren gesetzlichen Vorrang gegenüber gleichgeschlechtlichen Partnerschaften zu erhalten.


4. einen altersgerechten Sexualkundeunterricht an Schulen wiederherzustellen, der die Randständigkeit gleichgeschlechtlicher Sexualpraktiken auch als solche behandelt.


5. den Schutz von ungeborenen Kindern zu stärken und für eine bessere Qualitätskontrolle der Schwangerenkonfliktberatung gemäß der gesetzlichen Vorgaben zu sorgen.


Bitte setzen Sie sich dafür ein!


HINTERGRUND


Fünf Säulen guter Familienpolitik




1. Steuer- und Abgabenentlastung für erwerbstätige Mütter und Väter:


Mütter und Väter erbringen durch die Pflege ihrer Kinder einen unverzichtbaren Beitrag zum umlagefinanzierten Rentensystem. Trotzdem müssen sie ebenso hohe Sozialversicherungsbeiträge wie Kinderlose zahlen und ihren Lebensabend meist mit nur einer Rente bestreiten. Dies ist glatter Verfassungsbruch. Wir fordern ein gerechtes Beitragsniveau für Eltern, das deren Erziehungsleistung in angemessener Weise Rechnung trägt.





2. Wahlfreiheit:


Familienpolitik ist verfassungsrechtlich gehalten, alle Erziehungsmodelle gleichermaßen zu fördern. Die Familienministerien setzen aber einseitig auf die „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“, auf Kitaplätze und die Erwerbstätigkeit von Müttern. Nur dieses wird massiv subventioniert. Eltern, die ihre Kinder zuhause betreuen, gehen dagegen leer aus. Wir fordern, die Diskriminierung von vollzeiterziehenden Eltern zu beenden. Nur so entsteht echte Wahlfreiheit.





3. Schutz der traditionellen Form der Ehe:


Die Gemeinschaft von Mann und Frau ist die Keimzelle menschlichen Lebens. Gemäß ihrer vitalen Bedeutung gebühren traditionellen Mutter-Vater-Kind-Familien umfassender Schutz durch das Grundgesetz und gesellschaftliche Fürsorge. Eheähnliche Gemeinschaften von gleichgeschlechtlichen Partnern („Ehe für alle“) können aus sich heraus kein Leben erschaffen. Sie sind daher in ihrem Wesenskern etwas anderes als die Ehe.




4. Frühsexualisierung:


Erziehung und Aufklärung der Kinder obliegt deren Eltern. Die verpflichtende Teilnahme am Sexualkundeunterricht darf nicht dazu mißbraucht werden, Kinder zum Ziel der Akzeptanz mit einer randständigen Sexualpraxis vertraut zu machen. Wir fordern einen altersgerechten Sexualkundeunterricht frühestens ab der Grundschule, der die natürliche Fortpflanzung des Menschen in den Mittelpunkt stellt.




5. Lebensschutz:


Jährlich werden rund 100.000 Kinder im Mutterleib durch Abtreibung getötet. Meistens entscheidet sich die werdende Mutter gegen das Kind, weil sie in der Beratungsstelle unzureichend über die negativen Folgen einer Ungeborenentötung aufgeklärt wird. Das Schwangerschaftskonfliktgesetz regelt jedoch eindeutig, daß der ergebnisoffene Schwangerenbeistand grundsätzlich dem Schutz des ungeborenen Lebens diene. Wir fordern eine strengere Qualitätskontrolle der Beratungsstellen, um den gesetzlichen Auftrag sicherzustellen.





Die Familienpolitik in Deutschland ist auf ganzer Linie gescheitert. Dabei wollte es man den Frauen doch so viel leichter machen. Sie können unkompliziert verhüten und sich sogar für Abtreibung entscheiden, berufliche Auszeiten wurden zunächst mit Erziehungsgeld, dann mit Elterngeld subventioniert. Sogar Ehegattensplitting und Kindergeld haben bis heute überdauert. Zwar gibt es heute mehr berufstätige Mütter, aber mehr Kinder? Fehlanzeige seit 40 Jahren! Die heutige Familienpolitik folgt dem Diktat der Wirtschaft und ideologischen Irrlehren wie Gender Mainstreaming. Sie ist in vielen Teilen lebensfeindlich. Was es braucht, ist ein Richtungswechsel hin zu einer echten Unterstützungspolitik für Eltern und Kinder. Wir haben dazu fünf richtungsgebende Pfeiler entwickelt und fordern die Regierung auf, diese in Ihrer Politik umzusetzen.


https://www.civilpetition.de/kampagne/fuer-einen-richtungswechsel-in-der-familienpolitik/startseite/aktion/155053Z13550/

Donnerstag, 25. Mai 2017

Verkehrswende? (Leserbrief)

Die Rheinische Post/ Bergische Morgenpost vom 19.45.17 hat die Schlagzeile "Wie NRW die Verkehrswende gelingt". Mir scheint es, da liegt ein Missverständnis vor. Verkehrswende ist ein Begriff analog zur Energiewende und will, das möglichst viel Verkehr im Umweltverbund aus öffentlichen Verkehr, Radverkehr und Fußwegen stattfindet. Wenn man nur bedenkt, wie wichtig Erdöl für die Welternährung ist, ist es purer Wahnsinn, diesen wertvollen Rohstoff sinnlos im Straßenverkehr zu verbrennen. Verkehrswende wäre z.B. ein steuer- und abgabenfinanzierter ÖPNV ohne Fahrscheine. Die ganzen Kosten des Tarifwesens und der Schwarzfahrer- Verfolgung fielen weg und es wäre, wenn es eine gute ÖPNV- Verbindung gibt, immer sinnvoll, das Auto stehen zu lassen oder nur bis zur nächsten Haltestelle zu fahren (siehe RP vom 1.3.17, Bus und Bahn zum Nulltarif).

Die Politik beachtet die Mögliochkeiten der Eisenbahn zu wenig und erschließt nicht die Potentiale, die eine optimale Eisenbahn  zum Gemeinwohl beitragen kann. Insofern ist das nicht nur ein Warnhinweis an Fahrgäste, sondern eine dringende Aufforderung an die Politik!


Statt überlange Gigaliner-LKW zuzulassen und über eine Elektrifizierung der Autobahnen zu träumen, wäre Verkehrswende, wenn man keine Bahnflächen mehr verhökert und darauf Logistikflächen für eine neue Containerbahn schafft. Heute können Container überall horizontal verschoben werden (u.a. mit dem "Mobiler"). Das Rangieren kann bei Containern durch das Umladen ersetzt werden. Containerzüge fahren wie IC und Nahverkehr im Takt, einzelne Container können über selbstfahrende Güterwagen zugestellt werden oder an Personenzüge gekoppelt werden. Ein Großteil des LKW-Verkehr, der die Straßen am meisten zerstört, kann mit heutiger Technik problemlos auf die Schiene, wenn man genug Umladebahnhöfe und Ausweichstellen schafft und zweite Gleise wieder aufbaut und weitere Strecken elektrifiziert und reaktiviert. Und Verkehrswende wäre, wenn die KVB- Stadtbahn-Linie 12 über die neue A 1 Rheinbrücke von Köln Merkenich nach Leverkusen Opladen verlängert wird. Es hat nichts mit Verkehrswende zu tun, die Straßen verfallen zu lassen, denn auch Busse, Radfahrer und Krankenwagen brauchen gute Straßen. Aber beim Ausbau sollte immer überlegt wird, ob man nicht den ÖPNV und Umweltverbund stärker machen kann, damit alle gewinnen. 

Abs. 
Felix Staratschek
Freiligrathstr. 2
42477 Radevormwald
Md. PRO BAHN e.V.
sachkundiger Bürger im Verkehrsausschuss der Stadt Radevormwald für die AL

​Leiter der größten verkehrspolitischen Facebookgruppe für eine Verkehrswende hin zum Umweltverbund:
Herzliche Einladung an alle, die das Ziel der Verkehrswende unterstützen wollen, zum Teilnehmen an dieser Gruppe. Bitte die als ersten Beitrag fixierten Gruppenregeln lesen, damit die Gruppe eine gut nutzbare Sammlung von Informationen wird und eine Ideenquelle für Politik und Bürgerinitiativen. 


Quellen (Papierausgabe und danach Internet):

Verkehrswende?

Nulltarif

W​eitere Links:

Die neue containerbasierte Güterbahn



​Verkehrswende auf Wikipedia: 

Mittwoch, 24. Mai 2017

Vorschläge zum Fahrplanwechsel im Dezember 2017 für Remscheid, Radeveormwald und Wuppertal

Sehr geehrte Damen und Herren!

Für den Fahrplanwechsel im Dezember 2017 mache ich folgende Vorschläge für die Stadtwerke Remscheid und deren Partner OVAG und Rheinlandbus im ÖPNV: 

1. Der NE 19 nimmt seinen Betrieb in Richtung Radevormwald um 20.52 am Bismarckplatz in Lennep auf. 
Für Pendler mit Nachtschicht in Radevormwald ist die letzte Fahrt der Linie 671 zu früh und die erste Fahrt des NE 19 zu spät. Es ist deshalb notwendig, dass der NE 19 seinen Betrieb im Takt in Lennep wenige Minuten vor 21 Uhr beginnt. 

Bald alleine an den Wupperorten, die Linie 626, hier nahe der Haltestelle Vogelsmühle


2. Die letzte Fahrt des NE 19 hat jeweils auf der letzten Rückfahrt von Radevormwald keinen Zuganschluss in Lennep nach Solingen. Es wäre daher sinnvoll die letzte Fahrt des NE 19 einen anderen Weg zu führen: 
Lennep Bf. - Schwelmer Straße - Dahlhausen Brücke - Uelfetal - Radevormwald. 
Der Bus fährt über die Mühlenstraße und Telegrafenstraße zur Kaiserstraße und biegt dort sofort nach Lennep ab. Der Busbahnhof wird mit dieser letzten Fahrt nicht mehr bedient, um Zeit zu sparen. In Lennep fährt der letzte NE 19 von Radevormwald kommend direkt über die Ringstraße zur Trecknase. Das Auslassen des Busbahnhof in Radevormwald und der Rückfahrt üb er den Lenneper Bahnhof gibt der letzten Fahrt des NE 19 genug Zeit, über die Haltestelle Dahlhausen Wupperstraße gut 4000 weitere Anwohner zu erschließen. Sonntags bis Donnerstags bekommen so die Wupperorte von Radevormwald eine Verbindung um 23.54 ab Lennep Bf, Damit kommen die Menschen in den Wupperorten künftig noch eine Stunde später von Remscheid und Wuppertal nach Hause. Nach Freitagen und Samstagen wäre das die Fahrt um 1.54 Uhr. 

2a) Samstags fährt der Rheinlandbus nach Mitternacht eine weitere Spätfahrt von Wuppertal nach Radevormwald. Würde dessen Rückfahrt um ca. 10 Minuten verschoben, könnte vom NE 19, der samstags um 0.16 Uhr am Friedrich Ebert Platz startet in die Rückfahrt nach Dahlhausen und Beyenburg umgestiegen werden. Die Stadtwerke Remscheid sollten daher den Rheinlandbus bitten, umgehend die Rückfahrt zu verlegen, damit es durch die Synergien zwischen dem NE 19 und der Nachtfahrt der Linie 626 zu mehr Fahrgästen auf beiden Linien kommt. Selten kann man durch eine Verschiebung einer Fahrt um nur 10 Minuten soviel zusätzlichen Nutzen schaffen. Durch eine Verschiebung nach hinten verpasst niermand, der einen älteren Fahrplan hat die Nachtfahrt der Linie 626. Bei den Zuganschlüssen in Oberbarmen ist genug Spielraum für diese Verschiebung, unnötig lange Wartezeiten werden verkürzt, was den ÖPNV sogar attraktiver macht. 

2b) Die letzte Fahrt des NE 19 fährt nicht nach Radevormwald. Hier wäre es sinnvoll, diese als Bedarfsfahrt nur zum Aussteigen anzubieten. D.h. der Bus fährt nur nach Radevormwald oder den Wupperorten, wenn ein Fahrgast mit dem Reiseziel im Bus sitzt. Zusammen mit dem folgenden Vorschlag zur Linie 669 würde das die Wupperorte und den ÖPNV deutlich aufwerten.

Ein Bus der Linie 626 wirbt mit Motiven eines schönen Ausflugzieles an dieser Linie, die Klosterkirche in Wuppertal Beyenburg


3. Leerfahrten auf der Linie 671 sollen als Linienfahrt über Kräwinkler Brücke geführt werden. Das heißt, die Fahrt beginnt auf der B 229 an der Wagenhalle und bedient alle Haltestellen auf dem Weg nach Radevormwald über Kräwinkler Brücke. Da ist mir akut eine Fahrt an Sonntagen bekannt, wenn die Stadtwerke die OVAG ablösen, fährt ein Bus der Stadtwerke am frühen Nachmittag leer nach Radevormwald. Die Fahrt könnte als Nebenlinie der 671 geführt werden. Sollte es weitere Leerfahrten der Stadtwerke und OVAG geben, sollten diese auch diesen Weg nehmen. 

(Auch auf der Linie 626 fährt gegen 19.30 Uhr ein Bus ohne Fahrgäste leer von Radevormwald weg, es wäre zu prüfen, ob diese Fahrt ins Depot noch Erschließungsaufgaben übernehmen könnte, z.B. zur Fahrt über Önkfeld und Herkingrade oder von Dahlhausen über Grünental nach Lüttringhausen.)

Kleinere Verbesserungen können die Linie 671 und den NE 19 deutlich attraktiver machen


4. Durch den Wegfall der Linie 659 wird Frielinghausen abgehangen. Nach meinem Kenntnisstand ist die Linie 669 auch sehr schwach ausgelastet. Ich schlage daher vor, die Linie 669 künftig folgende Strecke fahren zu lassen: 

Lennep - Hackenberg - Halle - Lusenbusch (Tierheim) - Cluse - Frielinghausen - Hardtbacher Höhe - Dahlhausen Hardtstraße West - In der Hardt - Grünental - Beyenburg. 

Dieser Linienweg erschließt optimal Frielinghausen, streift am Westrand Dahlhausen, biegt aber sofort nach Grünental ab. Die optimale Erschließung von Frielinghausen klappt nur, wenn man ein kurzes Stück über Radevormwald fährt. Mit der Haltestelle am Westrand von Dahlhausen bekommen die Wupperorte immer noch eine Busverbindung nach Lennep. Für die Dahlhausener ist diese Haltstelle genauso attraktiv, wie die Haltestelle Dahlhausen Brücke. Auch von Vogelsmühle ist eine Straßenzuwegung, so dass es viele Leute nicht weiter zu dieser Haltestelle haben, als viele Radevormwalder in der Nordstadt oder an der Ispingrader Straße. Die Stadtwerke Remscheid könnten durch einige neue Schlenker der Linie 669 das Fahrgastpotential von Dahlhausen und Frielingsdorf weiter erschließen. Da die 669 öfter fährt, als die 659, könnte das sogar zu Fahrgastzuwächsen führen und die Linie 669 wirtschaftlicher machen. 

Ich bin einen Nachmittag auf allen Fahrten der Linie 659 zwischen Lennep und Herkingrade gependelt um mich mit Busfahrern und Fahrgästen zu unterhalten und um mir ein Bild von der Situation zu machen. Frielinghausen hat das höchste Fahrgastaufkommen und war bei fast jeder Fahrt frequentiert. Die Fahrgäste waren oft älter und sagten, es würde diesen große Probleme bereiten, wenn der Bus wegfällt. Und ich bin mir sicher, das jüngere Fahrgäste gewonnen werden können, wenn da die Linie 669 im Takt das Dorf erschließt. Mein Vorschlag erschließt auch Hakenberg, Halle und Dahlhausen mit, so dass die Linie optimal die Orte zwischen Lennep und Beyenburg erschließen würde und wesentlich mehr Fahrgäste als heute in der Linie 669 säßen. Die umwirtschaftlichen Ringfahrten der Linie 659 über den Hackenberg könnten entfallen, wenn die Linie 669 stündlich diese Siedlung bedient.

5. Die Linie 671 muss besser an die S 7 abgestimmt werden. Alle Frühexpresse von Lüttringhausen, dem Hackenberg und Radevormwald verpassen knapp die S 7 - Züge nach Solingen und Wuppertal. Damit verzichten die Stadtwerke auf viele Fahrgäste, da wegen weniger Minuten viele Arbeitsplätze so mit dem ÖPNV nicht zum Schichtbeginn erreicht werden können. Ich schlage daher vor, die Frühexpressfahrten um wenige Minuten vorzuziehen. Die Fahrt vom Hackenberg könnte bereits an der Trecknase beginnen und einige Haltestellen auf der Ringstraße bedienen. Auch dort wohnen Leute, die froh sind bei Regenwetter nicht zum Bahnhof laufen zu müssen. Die Busse die Vom Depot zu den Linienanfängen fahren sollten auf ihren Weg dorthin alle Haltestellen bedienen, die diese passieren. Auf der Ringstraße zwischen Trecknase und Rader Straße könnten für diese Frühfahrten neue Haltestellen eingerichtet werden. Das gleiche gilt für die letzten Fahrten ins Depot, die dann auch über die Ringstraße fahren könnten. Ich genieße jeden morgen die umsteigefreie Verbindung von Lennep nach Hasten und nutze die Zeit zur Zeitungslektüre, so dass ich die Umwege des Frühexpress gut verschmerzen kann und die Zeit nicht verloren ist. Aber es ist das eine in einem Bus gemütlich zur Arbeit zu fahren, als auf einen Bahnsteig im Winter 19 Minuten zu frieren, weil die Fahrt nicht 5 Minuten eher angeboten werden kann. Auch eine Pause im Bus um einen Anschluss abzuwarten ist nicht so schlimm, wie sinnloses rumstehen auf dem Bahnsteig, weil die Abstimmung zwischen Bus und Bahn gegen 5 Uhr morgens in Lennep nicht besteht.

6. Die Busse nach Radevormwald sollten, wenn die am Kreishaus stehen von unten in die Haltestelle reinfahren und mit den Türen zum Kiosk hin parken. dann stehen die Busse vor dem Wartehäuschen und der Fahrer hat Blickkontakt zu den Bussen der Linien 654 und 655, so dass die Anschlüsse sicherer werden. Außerdem können dann die Fahrgäste den Wetterschutz nutzen. 

7. Ich weise noch mal darauf hin, dass bei pünktlicher Ankunft zur Minute 15 im Remscheider Hbf. es sinnvoll ist, dort zur Minute 20 zwischen nach 21 bis 23 Uhr (am Wochenende noch 2 bis 3  weitere Fahrten) mit dem NE 19 weiter zu fahren, der ganz Lennep und Radevormwald erschließt. Es wäre sinnvoll, auf diesen Anschluss in gedruckten Fahrplänen besonders hinzuweisen, da viele die Anschlüsse nicht kennen und im Zug bis Lennep durchfahren, wo die Anschlüsse nach 21 Uhr schlechter und die Fußwege weiter sind. Ich will den Zug nach Lennep nicht leer machen, wer in Bahnhofsnähe wohnt und da sein Auto hat und bei Verspätung ist die Durchfahrt bis Lennep sinnvoll. Aber es könnten so alleine durch Wissensvermittlung weitere Fahrgäste gewonnen werden, die nicht wissen, dass diese durch Umsteigen am Remscheider Hbf entweder im Dunklen näher an ihre Haustüre gebracht werden oder nicht so lange auf die Weiterfahrt mit dem NE 19 nach Radevormwald im Freien warten müssen, in dem diese bereits am Hauptbahnhof einsteigen könnten, um dann gemütlich sitzend  nach Radevormwald zu fahren, statt sich in Lennep 30 Minuten die Füße in den Bauch zu stehen. Ein Infokasten im Fahrplanbuch der Stadtwerke und Linienfahrplanen  unter dem Fahrplan der S 7 und unter dem Fahrplan des NE 19 und der Linie 671 könnte die Fahrgäste auf den Anschluss am Remscheider Hbf. hinweisen. Ich habe diesen Anschluss auch jahrelang nicht bemerkt. 

Ich würde mich freuen, wenn ich einige dieser Vorschläge im neuen Fahrplan wieder fände.      

Mit bestem Gruß, 
Felix Staratschek
Freiligrathstr. 2
42477 Radevormwald
Sachkundiger Bürger im Verkehrsausschuss der Stadt Radevormwald für die Alternative Liste (AL)
Mitglied im Fahrgastverband Pro Bahn e.V. www.probahn-nrw.de 
ÖPNV- Abo- Kunde
Bergisches Büro für ökologische und demokratische Politik

[sfv] Energiepolitische Wahlprüfsteine zur Bundestagswahl 2017 in Vorbereitung


1. Energiepolitische Wahlprüfsteine zur Bundestagswahl 2017


(Eine Ergänzung von mir: Jeder Direktkandidat kann diese Wahlprüfsteine auf seiner eigenen Seite beantworten und jeder, der die Energiewende fördern will, kann diese Wahlprüfsteine Kandidaten zur Bundesagswahl vorlegen. )


Der Solarenergie-Förderverein Deutschland e.V. (SFV) hat gemeinsam mit befreundeten Organisationen energiepolitische Wahlprüfsteine zur Bundestagswahl 2017 zusammengestellt.


Dies Wahlprüfsteine inklusive Anschreiben an die Parteien finden Sie im Internet (noch unverlinkt) unter


http://www.sfv.de/pdf/Energiepolitische_Wahlpruefsteine_zur_Bundestagswahl_2017.pdf


Die Wahlprüfsteine sollen spätestens am 1.6., versehen mit den LOGOS aller interessierten NGO, an die Vorstände und energiepolitischen Sprecher der Parteien gesandt werden. Den Versand übernimmt der SFV.


Wenn Sie das Thema interessiert, geben Sie bitte diese Einladung an eine Ihnen nahestehende Nicht-Regierungs-Organisation (NGO) weiter.


Wenn diese NGO mit ihrem Logo dabei sein will, dann möge sie dem SFV ihr Logo bis zum 30.05.2017 um 12 Uhr übersenden.


Die Parteien können sodann auf die Wahlprüfsteine antworten.


Wenn die von uns angesprochenen Parteien uns ihre Antwort auf die Wahlprüfsteine zukommen lassen, werden wir sie auf unserer Internetseite und im Solarbrief veröffentlichen.


Die Antworten der Parteien kann dann jede weitere Organisation im Internet und in sonstigen Medien veröffentlichen.


Solarenergie-Förderverein Deutschland e.V.(SFV)
Frère-Roger-Str. 8-10,
52062 Aachen
http://www.sfv.de
Telefonische Beratung: Mo-Fr 8.30 - 12.30 Uhr
SFV bei Twitter: @sfv_de
https://www.facebook.com/sfv.de

Sonntag, 21. Mai 2017

Petition für Stadtbahn Köln - Leverkusen auf der A1- Rheinbrücke schafft die ersten 1000 Unterschriften

Liebe Unterzeichnerinnen und Unterzeichner!


vielen Dank, dass Sie die Petition Stadtbahn auf der neuen A 1 Rheinbrücke Leverkusen - Köln Merkenich unterschrieben haben. https://weact.campact.de/petitions/stadtbahn-auf-der-neuen-a-1-rheinbrucke-leverkusen-koln-merkenich-1


Dieses Wochenende am 20.5.17 wurde die Marke von 1000 Unterschriften erreicht. Das ist gut für eine ÖPNV- Petition, aber wenig, um die Politik zu beeindrucken. Dabei wäre es ein leichtes, jetzt auf 10.000 Unterschriften zu kommen, wenn jeder noch 10 Unterschriften dazu holt.


Das geht leicht durch Teilen bei Facebook (Profil, Gruppen, Seiten der Region), Google Plus, Twitter und in anderen digitalen Netzwerken.


Das geht leicht durch eine Mail an ihre Freunde oder Listen. Einfach diese Mail weiter leiten.


Und das geht, indem man Bekannte auf dem eigenen Computer bei Gelegenheit diese Petition unterschreiben lässt (zu Hause oder wenn erlaubt im Betrieb während der Pause).


Infos zum Thema gibt es auch in dieser Playlist von Youtube:




https://www.youtube.com/watch?v=LBjTuT9-Tbs&list=PLYE3FxlSdO9Vh3rumSWhLHbLOhRFYqggQ


Danke dem Fragensteller, der zur Landtagswahl zahlreiche Landtagskandidaten zum Thema befragt hat.


Ich habe über Facebook auch zahlreiche Politiker direkt angesprochen, Fragen auf Abgeordnetenwatch durfte ich als Einzelbewerber nicht stellen. Aber alle, die die Stadtbahn wollen könne sich ebenfalls an Politiker der Region wenden. Denn es verstärkt die Wirkung, wenn ein Thema von mehreren Seiten an die Politiker herangetragen wird.


Hier die Befragungsseiten der Abgeordneten des Bundestages der Region aus Wahlkreisen, aus denen viele Pendler diese Stadtbahn nutzen würden:


Abgeordnete im Bundestag nach Wahlkreisen:


Leverkusen - Köln IV


Dr. Karl Lauterbach SPD
http://www.abgeordnetenwatch.de/dr_karl_lauterbach-778-78292.html


Helmut Nowak CDU
http://www.abgeordnetenwatch.de/helmut_nowak-778-78366.html


Köln III


Dr Rolf Mützenich SPD
http://www.abgeordnetenwatch.de/dr_rolf_muetzenich-778-78357.html


Gisela Manderla CDU
http://www.abgeordnetenwatch.de/gisela_manderla-778-78325.html


Katharina Dröge Die Grünen
http://www.abgeordnetenwatch.de/katharina_droege-778-78080.html


Köln II


Volker Beck Die Grünen
http://www.abgeordnetenwatch.de/volker_beck-778-78021.html


Dr. Heribert Hirte CDU
http://www.abgeordnetenwatch.de/prof_dr_iur_heribert_hirte-778-78195.html


Matthias W. Birkenfeld Die Linke
http://www.abgeordnetenwatch.de/dipl_soz_wiss_matthias_w_birkwald-778-78035.html


Elfi SDcho Antwerpes SPD
http://www.abgeordnetenwatch.de/elfi_scho_antwerpes-778-78945.html


Köln I


Martin Dörmann (SPD)
http://www.abgeordnetenwatch.de/martin_doermann-778-78076.html


Karsten Möring (CDU)
http://www.abgeordnetenwatch.de/karsten_moering-778-78345.html


Rheinisch Bergischer Kreis
Leichlingen, Burscheid, Wermelskirchen


Wolfgang Bosbach (CDU)
http://www.abgeordnetenwatch.de/wolfgang_bosbach-778-78040.html


Mettmann I
Hilden, Monheim


Gisela Noll CDU
http://www.abgeordnetenwatch.de/michaela_noll-778-78363.html


Düsseldorf II


Sylvia Pantel CDU
http://www.abgeordnetenwatch.de/sylvia_pantel-778-78378.html


Andreas Rimkus (SPD)
http://www.abgeordnetenwatch.de/andreas_rimkus-778-78416.html


Sahra Wagenknecht Die Linke
http://www.abgeordnetenwatch.de/sahra_wagenknecht-778-78553.html


Düsseldorf I


Thomas Jarzombek CDU
http://www.abgeordnetenwatch.de/thomas_jarzombek-778-78216.html


Solingen - Remscheid - Wuppertal II
Jürgen Hardt
http://www.abgeordnetenwatch.de/juergen_hardt-778-78164.html


Wuppertal I


Manfreed Zöllmer SPD
http://www.abgeordnetenwatch.de/manfred_zoellmer-778-78591.html


Dr. Matthias Edwin Höschel
http://www.abgeordnetenwatch.de/dr_mathias_edwin_hoeschel-778-78978.html


Oberbergischer Kreis
Radevormwald, Hückeswagen


Michaela Emgelmeier SPD
http://www.abgeordnetenwatch.de/michaela_engelmeier-778-78086.html


Klaus Peter Flosbach (CDU)
http://www.abgeordnetenwatch.de/klaus_peter_flosbach-778-78104.html


Der meisten Politiker sind in ihre regionalen Strukturen eingebunden. Durch eine gute Frage können Sie versuchen, die Politiker für das Stadtbahnprojekt zu gewinnen. Vor der Bundestagswahl im September wäre es ein schönes Zeichen, wenn sich die zahl der Unterschriften noch vervielfacht. Es wäre sehr schön, wenn Sie das Ihnen mögliche dazu beitragen


Mit bestem Gruß


Felix Johannes Staratschek

Dienstag, 16. Mai 2017

Buchempfehlung "Das fossile Imperium schlägt zurück" Warum wir die Energiewende jetzt verteidigen müssen

Buchempfehlung "Das fossile Imperium schlägt zurück" Warum wir die Energiewende jetzt verteidigen müssen
[sfv-rundmail] 15.05.2017

1. Buchempfehlung und Dankesbrief an die Autorin

2. Was können Sie tun?


1. Buchempfehlung und Dankesbrief an die Autorin

Buchempfehlung Prof. Claudia Kemfert, 
 "Das fossile Imperium schlägt zurück" Warum wir die Energiewende jetzt verteidigen müssen. 
Murmann Verlag, 144 Seiten, 14,90 Euro
ein passendes Geschenk für energiepolitisch Interessierte

Dankesbrief an die Autorin:

Liebe Frau Kemfert,

zum Geburtstag schenkten mir meine Kolleginnen Ihr neuestes Buch "Das fossile Imperium schlägt zurück". Es war ein sehr passendes Geschenk, für das ich mich bei den Kolleginnen herzlich bedankt habe. Auch bei Ihnen möchte ich mich vielmals bedanken, denn Sie haben es geschrieben.

Ich möchte es weiter empfehlen.

Als friedfertige Wissenschaftlerin haben Sie nüchtern, aber bestimmt aufgezeigt, dass es aus Klimaschutzgründen und wegen der Atomgefahr keine Alternative mehr gibt als den schnellstmöglichen Umstieg auf die Erneuerbaren Energien. 

Montag, 15. Mai 2017

Felix Staratschek zum Ergebnis der Landtagswahl 2017 in Radevormwald und Remscheid: Danke an die Wähler und Unterstützer für die Wahlzulassung

In Radevormwald habe ich als Einzelbewerber, der ganz unten auf dem Wahlzettel steht, 1,94% der Stimmen bekommen. In der Briefwahl waren es bis über 3%. Und Gebiete, wo ich in jüngerer Zeit mein Flugblatt verteilt habe waren es über 2%.


Mein Plakat 2017 als Einzelbewerber unter dem Kennwort "FAMILIE 6 UMWELT" und einer Empfehlung für die ÖDP


Leider habe ich es zeitlich nicht geschafft, mein Flugblatt kurz vor der Wahl zu verteilen, so dass sich die Verteilung auf viele Wochenenden vor der Wahl hinzog. Das diente zwar der Wahlzulassung, reduzierte aber wegen dem zeitlichen Abstand zur Wahl die Wirkung auf das Wahlergebnis. Es dürfte wohl keinen anderen Kandidaten geben, der diese Zahl an Infoständen und Flugblättern aus eigener Kraft geleistet hat.

Bedauerlich ist, das Parteien und Politiker wieder gut abgeschnitten haben, die die legale Korruption nicht abschaffen wollen. CDU, SPD, FDP, Grüne und AfD nehmen Spenden von Konzernen an und wollen es Abgeordneten nicht verbieten, gleichzeitig in einem Aufsichtsrat zu sitzen. Das verführt Parteien und Politiker dazu ihr Handeln nicht am Gemeinwohl, sondern an der Optimierung von Spenden zu organisieren.  Jedem Altenpfleger und jeder Krankenpflegerin ist es untersagt kleinste Geldgeschenke annehmen, weil es sein könnte, dass es deren Handeln bestimmt. Politiker  der etablierten Parteien scheinen sich aber für bessere Menschen zu halten als Arbeitnehmer in sozialen Berufen. Und die Folge ist, dass die Politik Zukunftschancen zerstört, statt Zukunftsaussichten zu verbessern.
https://www.youtube.com/watch?v=7jctcX92AwY&t=2169s




Eigentlich sollten Politiker, die kein Verbot von Firmenspenden an Parteien fordern und es dulden, das Parlamentarier in einem Aufsichtsrat sitzen, unwählbar sein. Warum schweigen dazu eigentlich die Bischöfe und Kirchen und die Umwelt- und Demokratiegruppen? Für mich ist mit solchen Politikern eine Koalition und Regierungsbeteiligung unmöglich. Und wenn ich die wählen würde oder durch Wahlenthaltung deren Handeln dulden würde, wäre ich mitschuldig an allem, was die zum schlimmeren lenken oder an guten Handlungsmöglichkeiten unterlassen. 

Die Umwelt- und Familienpolitik der gewählten Parteien sagt am Ast auf den wir sitzen. Es ist leider erschreckend, dass selbst Eltern mit Kindern kein Interesse haben sich darüber zu informieren, wie die Politik Familie und Familienleben verhindert und an den Rand drängt. Und Umweltzerstörung und Rohstoffverschwendung wird dafür sorgen, dass es unseren Kindern und Kindeskindern deutlich schlechter gehen wird, als uns heute. Warum interessiert das die Eltern nicht, warum schlafwandeln die in diese schlechten Zukunftsaussichten? https://www.youtube.com/watch?v=SZwhQESWtkE&t=1987s 





Und die Regimechange- Politik der USA löst zusammen mit Waffenexporten und einer falschen internationalen Wirtschaftspolitik und unterlassener Hilfeleistung für die Flüchtlingsversorgung über die UNO die Flüchtlingsströme aus. Es ist richtug, alle augfzunehmen, die dankbar sind, aus einer gefährlichen Lage kommend bei uns Zuflucht zu finden. Diese Dankbarkeit kann jeder zeigen durch das Bemühen sich in die Gesellschaft einzubringen und Deutsch zu lernen. Die Mittel, die an den Schulen nicht benötigt werden, weil wir akut zu wenig Kinder haben dürfen nicht woanders Haushaltslöcher stopfen, sondern müssen kurzfristig in die Bildung der Flüchtlinge gesteckt werden. Langfristig sollte die Politik die Gerechtigkeit weltweit fördern, die Fluchtursachen abbaut und es nicht zum Luxus macht, eine Familie mit mehreren Kindern zu gründen. 

Beim Stadtfest konnte ich gut 50 Unterschriften für die Wahlzulassung zur Bundestagswahl hinzu sammeln. Aber das ist auch nicht viel, im Verhältnis der großen Zahl an Leuten, die an einem gleichgültig vorbei liefen. Trotzdem habe ich so viele Leute erreicht, die an normalen Wochenenden nicht in die Stadt kommen. Allen die mir durch ihre Unterschrift die Wahlteilnahme ermöglicht haben danke ebenso wie den Wählern, die ein Zeichen für viele der Themen gesetzt haben, für die ich einstehe.


Ich würde mich freuen wenn tolerante Demokraten mir an den nächsten Wochenenden die fehlenden Unterschriften für die Zulassung zur Bundestagswahl bringen. Denn selbst, wenn man Gründe hat, eine der etablierten Parteien zu wählen, sollte man sich doch das wünschen, dass das was ich hier fordere aufgegriffen wird. Was ich beim Kandidatencheck sage gilt auch für die Bundestagswahl.
http://kandidatencheck.wdr.de/kandidatencheck/?name=staratschek


Auch wenn man eine andere Partei wählt, kann man durch diese Unterschrift mir helfen, von der richtigen Seite Wettbewerbsdruck auf die anderen Parteien auszuüben.


Gewonnen hat den Wahlkreis Jens Nettekoven von der CDU, der ab 18 Uhr im Bürgerhaus in Radevormwald war, um die ersten Ergebnisse zu hören, bevor er nach Remscheid aufbrach. Hoffen wir das seine Politik so gut wird wie dieses kleine Zeichen an Radevormwald, dass er auch hier Einsatz zeigen will. Allerdings sage ich auch ganz offen, dass ich trotz dieses Wunsches, den ich an jeden jetzt gewählten Politiker habe, aufgrund der weiter oben genannten legalen Korruption und der real erlebten Politik hier sehr skeptisch bin.


Ein dreidimensionales selbstgemachts ÖDP- Plakat aus der Zeit vor 2014 als ich ÖDP- Mitglied war.

Hier das Ergebnis von meinem Wahlkreis: http://www.wahlergebnisse.nrw.de/landtagswahlen/2017/aktuell/a035lw1700.shtml . Interessant ist, dass eine TIERSCHUTZ-Liste 427 Stimmen bekam, die ÖDP nur 95. Dabei hatte die ÖDP vor 5 Jahren 126 Stimmen. Die drei Buchstaben ÖDP scheinen auf dem großen Wahlzettel zu unauffällig zu sein und haben auch keine direkte Botschaft ohne Hintergrundwissen.
Die Familienpartei trat diesmal nicht an, hatte aber beim letzten mal 220 Stimmen. Ich habe mit "FAMILIE & UMWELT" auf dem schlechtesten Platz am Wahlzettel 415 Stimmen bekommen. In Radevormwald hatte ich von der Stadt 10 Flächen auf Sammelplakatwänden und drei Dreieckständer bekommen, deutlich weniger als alle Mitbewerber.
https://www.youtube.com/watch?v=2dk8qeCqPJI&t=730s


Langfassung: Was ich beim Kandidatencheck alles hätte sagen können, aber in 4 Minuten nicht möglich war:

Sonntag, 14. Mai 2017

Landtagswahl Nordrhein Westfalen 2017: WDR bot faire Chance zur umfassenden Information

Von Felix Staratschek 
Eigentlich schade, dass die Videos vom WDR-Kandidatencheck nicht auf Youtube sind. Ich habe auch den Code vermisst, um diese einzubetten. Denn so mancher Blogger hätte diese Chance genutzt, die örtlichen Wahlkreiskandidaten auf seinen Blog vorzustellen und Diskussionen zuzulassen. (Z.B. der Wahlkreis Remscheid - Radevormwald / Oberbergischer Kreis III): http://kandidatencheck.wdr.de/kandidatencheck/?wahlkreis=35 )


Aber der WDR-Kandidatencheck war sehr gut, um schneller Kontakt zu Politikern zu bekommen. Ich habe so gezielt Themen an viele Kandidaten tragen können oder diese in Facebookgruppen eingeladen. Das war parallel zum eigenen Wahlkampf viel Arbeit hinter den Kulissen, die ohne diese WDR- Seite viel aufwendiger gewesen wäre. Aber wahrscheinlich war ich der einzige der sich solche Arbeit gemacht hat, denn ich habe selber von anderen keine solcher Aktivitäten erfahren. Und diese hätten mich erfreut, wäre das doch ein Zeugnis für ein echtes Interesse an Politik und der Suche nach dem Gemeinwohl gewesen.

Ein von mir selbst gemachtes Plakat aus meiner Zeit als ÖDP- Mitglied. Bei jeder Wahl bestünde die Chance den Filzsumpf trocken zu legen. Aber warum bekommen die Träger der legalen und teilweise illegalen und auf jeden Fall sittenwidrigen Korruption noch immer den Großteil der Stimmen und warum lassen so viele Nichtwähler durch Stimmenthaltung die Bankrotteure unseres Planeten an der Macht? Die Frage ist wahrscheinlich so schwer zu beantworten, dass diese nicht mal eine Spinx stellen würde.


Und angesichts der Tatsache, dass ich vor Ort von der Rheinischen Post / Bergische Morgenpost inhaltlich totgeschwiegen wurde, ist der WDR hier vorbildlich seinem Auftrag nachgekommen, die Wähler umfassend zu informieren.


Erstaunt war ich bei einigen Kandidaten, darunter Vorsitzende von Parteien, dass die diese Chance nicht genutzt haben und deren Video-Platz leer blieb.


Für diese WDR-Videos ein herzliches Danke!


Am Infostand habe ich Unterschriften für die Wahlzulassung zur Bundestagswahl bekommen, weil Leute mein Video angesehen haben.


An diesen WDR-Videos können sich viele Medien ein Vorbild dran nehmen.


Leider verspüre ich auch ein großes Desinteresse an Politik. Zumindest wurden auf Abgeordnetenwatch sehr wenige Fragen gestellt und ich habe diese Seite massiv beworben. Selbst politisch aktive Menschen haben die Chance nicht genutzt, über diese Seite den Wahlkampf zu beeinflussen. Und das stimmt mich noch nachdenklicher, als die vielen Nichtwähler, dass die Wähler und engagierten Leute anscheinend keinen Sinn darin sehen, sich öffentlich an die Politiker zu wenden. Gerade Anhänger sonstiger Parteien könnten über gute Fragen ihre Themen in die Wahlkämpfe tragen und so die Blockade umgehen, die sehr viele Tageszeitungen gegen sonstige Bewerber betreiben. https://www.abgeordnetenwatch.de/nordrhein-westfalen/profile

Samstag, 13. Mai 2017

Aufruf zur Landtagswahl 2017 in Remscheid und Radevormwald

Die letzten sollten die ersten sein!


Und jedes gute Musikstück wird auf den Schlussakkord hin komponiert.


Deshalb probt unser Chorleiter viele Stücke abschnittsweise von hinten nach vorne.


Bitte schauen Sie sich in Radevormwald und Remscheid am Sonntag den 14.05.2017 auf dem Wahlzettel zur Landtagswahl unten links den Schlussakkord an: http://kandidatencheck.wdr.de/kandidatencheck/?kandidat=683340&name=staratschek


Und wenn der Akkord Ihnen gefällt, kreuzen Sie diesen als Ihren Lieblingstakt bei dieser Wahlmusik an.


Sie haben ja noch eine Zweitstimme für den zweitschönsten Takt, wobei ich den Eindruck habe, das meine Töne gut mit der ÖDP, und danach auch mit dem Aufbruch C oder der Zentrumspartei harmonieren. Aber auch CDU, SPD, FDP und Grüne klingen besser, wenn die mit diesem Schlussakkord verbunden werden. Andere Parteien außer CDU und SPD haben keine Chance das Direktmandat zu gewinnen. Wer weder SPD und CDU gut findet kann deshalb den parteilosen Schlussakkord mit der Erststimme zum schöneren klingen bringen.



Leider haben CDU, SPD, FDP und Grüne in Land und Bund meine Petition nicht unterstützt, dass Wahlzettel zuerst nach den Ergebnissen und Antritt der Direktkandidaten sortiert werden. Einzelbewerber müssen 10% der Unterschriften (100) sammeln, die eine sonstige Partei für die Wahlzulassung sammeln muss (1.000), sind aber nur in weniger als 1% des Landes wählbar. Es ist eine große Benachteiligung parteiloser Politiker, dass die keine Chance haben vom letzten Platz auf dem Wahlzettel aufzusteigen.


FAMILIE & UMWELT, Christlich ökologogische Politik für Familie, Arbeit und Umwelt: Korruption bekämpfen, Familien fördern, Umwelt schützen.

Es gibt bei der Wahl keine verlorene Stimme! 


Und geben Sie nie ihre Stimme ab, sondern setzen Sie ihre Stimme bei der Wahl ein. 

Auch nach der Wahl ist Ihre Stimme bei vielen Gelegenheiten wichtig (Bürgerversammlungen, Leserbriefe, Bürgeranträge, Einwohnerfragen, Petitionen, Facebook, andere digitale Netzwerke, Gespräche....) und ich will auf allen Ebenen die direkte Demokratie mit Volksentscheiden fördern. Ich will den legalen Filz zwischen Konzernen und Politik abschaffen (Firmenspenden an Parteien verbieten, Parlamentarier raus aus Aufsichtsräten) und ich will die A 1 durch eine Reaktivierung der Balkanstrecke als Stadtbahn Remscheid - Wermelskirchen - Burscheid - Leverkusen - Köln entlasten. Dort würden 60 bis 120 mal so viele Leute im Zug sitzen, wie da heute mit dem Fahrrad fahren und die Direktanbindung unserer Region an Köln würde den Großraum Remscheid - Radevormwald massiv aufwerten. Ich will Kryo-Recycling für Kunststoffe und E-Schrott einführen und die giftigen Sondermüll (Filterstäube, im lungengängigen Feinstaub der Abgase versteckte Schadstoffe) erzeugende Müllverbrennung zurück drängen.


Verloren ist nur die Stimme, die eine schlechte und korrupte Politik fördert. Eine Stimme für eine gute Politik setzt mindestens ein Zeichen, wohin sich Politik entwickeln soll,


Da bei Landtagswahlen oft jeder Zweite nicht zur Wahl geht, bitte ich jeden zweiten Leser, das noch mal zu überdenken. Unten Links bin ich der letzte auf dem Wahlzettel. Wenn 10% der Nichtwähler da ihr Kreuz machen, wäre das ein großes Zeichen, wenn alle Nichtwähler dort ihr Wahlkreuz machen würden, wäre ich zusammen mit einigen Wechselwählern Wahlkreissieger und im Landtag. Von diesem Wunder gehe ich auch fast genau 100 Jahre nach den ersten Marienerscheinungen von Fatima nicht aus, aber rechnerisch wäre das möglich.


Dieses Wochenende ist Stadtfest in Radevormwald und ich werde da an beiden Tagen einen Infostand abhalten, da ich für die Zulassung zur Bundestagswahl noch 200 Unterschriften aus dem Oberbergischen Kreis zusammen bekommen muss. Sie sind herzlich eingeladen sich noch mal direkt am Infostand zu informieren.


https://www.facebook.com/Felix-Staratschek-in-den-Landtag-und-Bundestag-171705086629855/

Freitag, 12. Mai 2017

Petition 'Stadtbahn auf der neuen A 1 Rheinbrücke Leverkusen - Köln Merkenich' nimmt Fahrt auf!

Liebe Freundinnen und Freunde einer besseren Verkehrspolitik,
vielen Dank, dass Sie die Petition 'Stadtbahn auf der neuen A 1 Rheinbrücke Leverkusen - Köln Merkenich' unterschrieben haben. Beim letzten Rundbrief war  die Zahl von 100 Unterstützerinnen und Unterstützern überschritten worden. Nun sind es nur in kurzer Zeit über 700 geworden. 

Auch wenn es für 100 Leute eine Wiederholung ist, für über 600 Leute sind die folgenden Zeilen neu und noch bis Samstag hochaktuell, da man noch vor der Wahl an Infoständen in Köln und Leverkusen oder digital im Netz das Thema an die Landtagskandidaten und Parteien tragen kann. 

Aber um ein Zeichen zu setzen braucht die Petition noch immer viel mehr Unterstützerinnen und Unterstützer! Deswegen bitte ich alle, per Mail und über digitale Netzwerke und Gruppen für diese Petiton zu werben. https://weact.campact.de/petitions/stadtbahn-auf-der-neuen-a-1-rheinbrucke-leverkusen-koln-merkenich-1
Noch bis Samstag können Sie sich an die Landtagskandidaten in Köln und Leverkusern wenden.

Heilbronn bekam die Stadtbahn wieder, warum nicht auch Leverkusen?


Durch eine Frage bei Abgeordnetenwatch können Sie Politiker mit dem Thema bekannt machen. Die meisten Kandidaten sind auch in der Kommunalpolitik und so können Sie auch viele Ratsfraktionen erreichen.
Auch über Facebook kann man viele Kandidaten erreichen und denen etwas ins Profil schreiben.

Über den Abgeordnetenchek vom WDR sind viele Seiten verlinkt. Doch nicht alle Kandidaten haben ihre digitalen Netzwerke angegeben, es lohnt sich also auch bei Facebook und Co nach den Kandidatinnen und Kandidaten zu suchen. Man muss nur deren Namen beim Kandidatencheck kopieren und ins Suchfeld von Facebook eintragen.

Wahlkreise in Köln und Leverkusen:

Köln I http://kandidatencheck.wdr.de/kandidatencheck/?wahlkreis=13

Köln II http://kandidatencheck.wdr.de/kandidatencheck/?wahlkreis=14

Köln III http://kandidatencheck.wdr.de/kandidatencheck/?wahlkreis=15

Köln IV http://kandidatencheck.wdr.de/kandidatencheck/?wahlkreis=16

Köln V http://kandidatencheck.wdr.de/kandidatencheck/?wahlkreis=17

Köln VI http://kandidatencheck.wdr.de/kandidatencheck/?wahlkreis=18

Köln VII http://kandidatencheck.wdr.de/kandidatencheck/?wahlkreis=19

Leverkusen http://kandidatencheck.wdr.de/kandidatencheck/?wahlkreis=20


Wenn Sie weitere Themen zur Verkehrspolitik oder landespolitischen Themen haben, nutzen Sie bitte die Chance, diese über Abgeordnetenwatch als Frage öffentlich in den Wahlkampf zu tragen. Bitte schieben Sie das nicht auf die lange Bank, da die Befragung aller Kandidatinnen und Kandidaten am Samstag den 13.5.17 ausläuft und man danach nur noch die gewählten Politiker befragen kann. Nur bis zum Samstag können Sie vielen aktiven Politikern öffentlich Fragen stellen, die vor Ort in ihren Parteien Einfluss haben. Sonst wären die nicht für den Landtag nominiert. https://www.abgeordnetenwatch.de/nordrhein-westfalen/profile
Vielen Dank für Ihre bisherige und weitere Unterstützung!

Bitte helfen Sie mit, die Petition und den Stadtbahnvorschlag bekannter zu machen: Senden Sie den Link zur Petition an Ihre Freundinnen, Freunde und Bekannte!
https://weact.campact.de/petitions/stadtbahn-auf-der-neuen-a-1-rheinbrucke-leverkusen-koln-merkenich-1

Und auch Ihre Teilnahme an dieser Facebookgruppe stützt diese Idee: https://www.facebook.com/groups/1871805279760932/
Vielen Dank
Felix Staratschek

Privatisierungswelle per Grundgesetz-Änderung? Das müssen wir stoppen!

Privatisierungswelle per Grundgesetz-Änderung? Das müssen wir stoppen! 

Diese Petition wird am 16. Mai übergeben!
Liebe Leserinnen und Leser! Es haben fast 100.000 die Petition gezeichnet, die sich entschlossen gegen die drohende Privatisierung deutscher Autobahnen stellen. In kürzester Zeit konnten wir so schon ein gewaltiges Zeichen setzen. https://www.change.org/p/bundestag-keine-privatisierung-von-schulen-und-autobahnen
 
Private bekommen schon die Euro-Zeichen im Auge und am Ende werden die Bürgerinnen und Bürger nur Sterne sehen.

Unser Einsatz ist dringend notwendig. Denn in aller Eile und ohne eine ausreichend öffentliche Debatte soll jetzt verkauft werden, was durch den Steuerzahler teuer bezahlt wurde. Durch 13 Änderungen im Grundgesetz will die Große Koalition die Privatisierung der Bundesfernstraßen und Schulen (Landespolitik) vorantreiben. Uns bleibt nur wenig Zeit! Und wer weiß was in Bund und Land noch alles verhökert wird?


** Am kommenden Dienstag werden unsere Unterschriften an die Vorsitzende des Haushaltsausschusses, Gesine Lötzsch (DIE LINKE), übergeben. ** https://www.change.org/p/bundestag-keine-privatisierung-von-schulen-und-autobahnen


Bitte teilen Sie jetzt unsere Petition auf Facebook oder leiten Sie diese E-Mail einfach weiter. Bitte helfen Sie mir, bis zur Übergabe die Marke von 100.000 Unterschriften zu knacken!


Vielen Dank für Ihre Mithilfe! Ich melden mich in den nächsten Tagen mit weiteren Infos. https://www.change.org/p/bundestag-keine-privatisierung-von-schulen-und-autobahnen



Herzlich,
Marianne Grimmenstein (Petitentin)
(Text etwas bearbeitet von Felix Staratschek)

Mittwoch, 10. Mai 2017

Symposium »Sexualpädagogik der Vielfalt - Kritik einer herrschenden Lehre«

Videoplaylist der Veranstaltung: https://www.youtube.com/watch?v=mqVkhxz9nK0&list=PLt0U2vGw4WS_8qj3V6zw1ntUtl8DZl8jq

"Der hessische Lehrplan zur Sexualerziehung verstößt gegen die Verfassung und das hessische Schulgesetz"
 – zu dieser klaren und eindeutigen Einschätzung gelangt der Verfassungsrechtler Prof. Dr. Christian Winterhoff https://www.youtube.com/watch?v=mqVkhxz9nK0



Die zweite Maiwoche beginnt gut, denn sie beginnt mit dem Rückblick auf eine äußerst erfolgreiche Veranstaltung, die vor allem die oben angeführte klare Erkenntnis gebracht hat!

Am Samstag, 6. Mai 2017, veranstaltete das Aktionsbündnis „Demo für Alle“ - mit CitizenGO als Kooperationspartner – im Kurhaus Wiesbaden das Symposium

„Sexualpädagogik der Vielfalt – Kritik einer herrschenden Lehre“

mit namhaften Referenten.

Neben Prof. Dr. Christian Winterhoff sprachen u.a.
der Philosoph und Religionswissenschftler Prof. Dr. Harald Seubert
https://www.youtube.com/watch?v=ry5yGLHVXnM
und Prof. Dr. Jakob Pastötter, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Sozialwissenschaftliche Sexualwissenschaft
https://www.youtube.com/watch?v=s_MBQokvflI

Freitag, 5. Mai 2017

Gender Mainstreaming: Wie steht die CDU zur Landtagswahl in Nordrhein Westfalen dazu?


Fragen an Regina von Dinther MdL /CDU): 


S​ehr geehrte Frau van Dinther!

Danke dass Sie sich die Mühe gemacht haben auf meinen Aufruf, einer Facebookgruppe teilzunehmen, zu antworten.

​https://www.facebook.com/groups/457739164403356/


​"​Lieber Herr Staratschek,

ich glaube nicht, dass Sie wissen wovon Sie reden.
Die Gleichberechtigung von Mann und Frau ist im Grundgesetz verankert."​


​Wenn Sie das glauben ehrt das ihre Einstellung, aber wie soll eine Lehre Mann und Frau gleichstellen, wenn geleugnet wird, dass es Männer und Frauen gibt.


​"​Gender Mainstreaming ist das politische Instrument diese umzusetzen."


​Sie sollten mal die Aussagen​ von Vordenkern des Gender Mainstreaming lesen. Denen geht es um Zerstörung geschlechtlicher Identität und nicht darum, wie man unter Beachtung der Unterschiede Gleichberechtigung erreichen kann. Es mag Leute geben die unter dem Namen Gender Mainstreaming nur Vernünftiges anstreben. Aber wenn Einzelne eine Ideologie nur positiv umsetzen, ändert das nicht die Inhalte der Ideologie.


​"​Die CDU Regierung Kohl hat als erste deutsche Regierung Gender Mainstreaming eingesetzt und zwar bei der Weltfrauenkonferenz in Peking ,als dringend neue Wege in der Entwicklungshilfe gesucht wurden, da Milliarden in den Töpfen mächtiger Herrscher versickerten und die Menschen verhungerten."​


​Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass damals viele Politiker die Tragweite der Beschlüsse nicht erkannt haben oder nicht bemerkt haben, was da zwischen vielen unterstützenswerten Aussagen verklausuliert beschlossen wurde. Würde es nur um Gleichberechtigung gehen müsste es auf Englisch "Equality" heißen und nicht Gender Mainstreaming. ​


​"​Damals hat Deutschland durchgesetzt mit dem neuen Instrument die Geldflüsse an der Geschlechtergerechtigkeit zu bemessen und so wurde es möglich tausende kleine Frauenprojekte zu fördern, die vor allem Mütter in die Lage versetzten ihre Familien zu ernähren."​


​Und hier wird damit die Familie diffamiert. ​


​"​Europa und Bundes- und Landespolitik übernahmen diese Ansätze als politisch wirksame Instrumente."


​Wie kommt es denn dann dass fast niemand den Begriff kennt? Und es gab m.W. dazu nie einen Beschluss des Bundestages. Das wurde am Parlament vorbei von der Regierung Schröder eingeführt. ​


​"​Bei etlichen Übertreibungen kann man bei Grünen , Linken und auch manchmal bei der SPD Einzelmaßnahmen kritisieren, dass ist politisches Tagesgeschäft."

Ich vermisse leider auch im CDU-Wahlkampf das aktive vorgehen gegen die von ​Ihnen so genannten Übertreibungen bei SPD, Grünen und Linken und wundere mich was Kultusminister der CDU und CSU ohne Druck durch einen Koalitionsvertrag u.a. in Hessen und Bayern betreiben.
​ Aber kann es nicht sein, dass das, was Sie als Übertreibung ansehen der Kern von Gender Mainstreaming ist und alles andere, was Sie sehen​, nur dazu dient, diesen Kern zu verdecken, um die Durchsetzung dieser Übertreibungen zu erleichtern. Denn ohne Tarnung wären solche Übertreibungen nichts Mehrheitsfähig.


​"​Nun aber CDU Mitglieder aufzufordern , rückwärtsgewandte Thesen wie die AfD aufzustellen ist gegen jede Sinnhaftigkeit.
CDU Programmatik wird auf Parteitagen bestimmt und nicht in Gruppen der sozialen Medien von Einzelpersonen.
Bitte stören Sie unsere Wahlkämpfe nicht mit AfD Thesen, die sind gerade dabei sich zu verzwergen, wir brauchen die Wählerstimmen der Mitte und da haben wir durchaus gute Chancen.​"


Fakt ist, Gender- Kritik ist keine AfD- These und gab es schon vor der AfD und wird ausdrücklich auch von der CDL, dem EAK der CDU, Gruppen der JU, der Zentrumspartei, der Familienpartei, dem Bündnis C und dem Aufbruch C betrieben. Auch die ÖDP vertritt Inhalte, die den Gender- Ideologen zuwider sind, hat aber noch nicht den Dreh bekommen das als Kritik am Gender Mainstreaming zu bezeichnen.

Ich denke mal, ​Sie mein​en​ es ehrlich und das zeigt schon, dass
​S​ie sich bemüht ha​ben​, diese Antwort zu schreiben.

Da Helmut Kohl und die CDU einmal eine geistig moralische Wende wollten, frage ich mich, ob der damalige Bundeskanzler mitbekommen hat, was mit Gender Mainstreaming alles passieren soll? Ich vermute mal, dass die meisten Menschen mit gesunden Menschenverstand nie erwartet hätten, dass dies solche Ausmaße annehmen wird. Ich habe das auch vor wenigen Jahren noch nicht gewusst, dass hinter einigen Dingen, die ich schon kritisierte eine "globale sexuelle Revolution" steht, wie Frau Gabriele Kuby in ihrem Buchtitel schreibt und dies chronologisch aufdeckt, wie das aufgebaut und von oben nach unten den Menschen aufgedrückt wurde und wird.

Und da ich vatikanische Pressedienste beziehe weiß ich, dass der Papst und viele Ortskirchen die Gläubigen auffordern, gegen Gender Mainstreaming aktiv zu werden.


Papst Franziskus sagte im Herbst 2016 in Georgien:
"Du hast einen großen Feind der Ehe erwähnt: (die) Gender (Mainstreaming) Theorie..... die Welt führt Krieg gegen die Ehe..... nicht mit Waffen, sondern mit Ideen...... wir müssen uns gegen diese Ideologie verteidigen."


E​s wäre schön, wenn die CDU diesem Aufruf folgen würde und das Feld nicht der AfD überlässt.


Mit bestem Gruß,


Felix Staratschek​


Fragen an Regina von Dinther MdL /CDU):